Gehirngerechtes lernen ohne Stress

By Robert Pap | Blog

Mai 26

Es gibt so viele Missverständnisse, weil wir nicht mehr telefonieren oder miteinander sprechen. Das kostet Arbeitszeit und bringt schlechte Stimmung im Arbeitsalltag. Wir haben dazu eine Lösung und bieten in den Unternehmen einen Startworkshop an und danach folgen zeitsparende Online Videotrainings mit interaktiver Unterstützung.

Dazu gibt es auch eine Website, die ich in Windeseile erstellt habe. https://freiraeumen.com/gefuehle-auf-den-punkt-gebracht/

Wenn Sie dieses Phänomen selbst kennen, oder von jemanden gehört haben, dass ihnen die E-mails und deren Inhalt von Kolleginnen und Kollegen gehörig auf den Nerv gehen, dann sprechen Sie sie darauf an und zeigen Sie ihnen unsere Website. Das hilft mir sehr, die Idee zu verbreiten.

Nun zu den heutigen freigeräumten Gedanken zum Sonntag.

Dieses Wochenende erlebe ich wieder einmal bei einer intensiven Weiterbildung zum Thema „Gehirngerechtes lernen ohne Stress“, wie unglaublich komplex unser Körpersystem ist.

Kennen Sie Ihre dominante Gehirnhälfte? Links ist ja bekanntlich die logische und rechts die intuitive Seite. Jeweils auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich unsere ausführenden „starken“ Körperanteile.

Ein Beispiel: Sie sind linksdominant und schauen mit dem rechten Auge auf einen Gegenstand. Dann haben Sie gute Chancen in unserem Bildungs- und Wirtschaftssystem voranzukommen. Überprüfen können Sie das, in dem Sie Ihre Hände 20cm vor Ihrem Gesicht flach übereinander legen und nur ein kleines Loch zum Durchschauen offen lassen. Schauen Sie sich einen Gegenstand knapp hinter Ihren Händen durch diese Öffnung an. Jetzt schließen Sie das linke Auge. Bleibt der Gegenstand hinter Ihren Händen sichtbar, dann ist das rechte Auge Ihr dominantes Auge. Es ist gegenüber Ihrer linken dominanten Gehirnhälfte.

Ist das nicht so, werden Sie in Stresssituationen nicht genau hinschauen wollen und können, weil Ihr dominantes linkes Auge mit der rechten Gehirnhälfte korreliert.

Dasselbe gilt nun für das Hören, für das Sprechen und Begreifen und für jede körperliche Bewegung. Je nach dem, auf welcher Seite Ihr dominantes Ohr, Ihre Hand und Ihr Bein sich befindet, ergeben sich daraus über 40 Muster.

Ein intuitiver Gehirntyp mit einem linken dominanten Bein, wird im Stress  – das kann zum Beispiel ein Vortrag sein – viel gehen, weil das unterstützend ist. Das dominante Bein ist jenes, welches nach vorne schnellt, wenn wir gestoßen werden oder die Stufen hinauflaufen.

Ist das dominante Bein beim intuitiven Typen allerdings rechts, also auf der selben Seite wie die dominante Gehirnhälfte, dann bleiben diese Menschen bei Stress wie angewurzelt stehen.
Für eine Teamperformance bedeutet das Wissen
um die Gehirntypen einen enormen Vorteil, weil sofort klar wird, welche Unterstützung jene Menschen benötigen, die nicht miteinander können, aber zusammen arbeiten müssen.
Zu diesem Thema werde ich sicherlich noch mehr Infos geben, weil es ein beeindruckendes tool ist, um Stress abzubauen und Stimmungsschwankungen auszugleichen.

Für Sie habe ich noch eine kleine Übung:
Angenommen Sie hören in einem Nebenraum ein leises Geräusch. Mit welchem Ohr gehen Sie zur Wand und lauschen. Rechtes oder linkes Ohr? Jenes Ohr, das an der Wand liegt, ist Ihr dominantes.

Sind Sie ein logischer Mensch und es ist das rechte Ohr, dann können Sie selbst bei großem Stress noch gut hinhorchen. Dann ist Ihre Fähigkeit einer Diskussion linear zu folgen, sehr gut ausgeprägt.

Ist es das linke Ohr, dann werden bei Stress Ihre Ohren abschalten. Egal was man Ihnen zuruft, Sie werden es nicht hören. Die Aufnahme von neuen Informationen ist dann generell eingeschränkt.

Sind Sie ein intuitiver Mensch und lauscht mit dem linken Ohr. Wunderbar. dann nimmst du bei Vorträgen den Gesamteindruck wahr, merkst dir Metaphern und den Gefühlsinhalt. Ist es jedoch dein rechtes Ohr, dann ist Ihr Hören eingeschränkt und Sie werden bei Stress nicht zuhören

Das lässt sich nun weiter spielen, führt aber hier zu weit. Ich hoffe, ich habe Sie etwas neugierig gemacht.

Die gute Nachricht. Jedes Profil lässt sich durch Körperübungen, emotionalen Aufgaben und Gedankenexperimente wieder ins Lot bringen, damit die Aufnahmekapazität mit unseren Sinnen wieder auf Hochtouren läuft.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare und wünsche Ihnen einen schönen sonnigen Sonntag.

Bleiben Sie entspannt, aber tun Sie auch etwas dafür.

Robert Pap von Freiräumen.com

About the Author

DI Robert Pap, Mentalcoach und Raumdesigner. Gründer von Freiräumen.com mit dem Schwerpunkt Stressmanagement

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