März 24

Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen.

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Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen.



Dieses Zitat von Blaise Pascal, einem französische Mathematiker, Physiker und Philosophen, der von 1623 bis 1662 relativ kurz lebte, bringt es auf den Punkt.

Nichts wird mehr so sein, wie es einmal war. Das schreibt auch Matthias Horx, den wir für unser https://twogether.wien Projekt gewinnen konnten in seinem neuen  Blog. Unser Event, bei dem es um ein neues Miteinander zwischen Mann und Frau geht, bekommt eine Aktualität sondergleichen.

Noch nie werden Männer und Frauen so lange zusammen sein, wie in den nächsten Wochen und vielleicht sogar Monaten. 

Und Corona hat auch etwas Positives:
Im ersten Bezirk riecht es nach Heu aus der spanischen Hofreitschule und eine ungewöhnliche, ja fast irrationale Unbeschwertheit breitet sich unter den Menschen aus. Solidarität und Hilfsbereitschaft, viele Väter mit ihren Kindern, die auf dem Gehsteig mit Kreide malen oder dick vermummt mit den Kids Scooter fahren. Ich sehe viele glückliche Kinderaugen.

Die seriöse Berichterstattung, die sich auf die Fakten beruft, erlebt gerade eine ungewöhnliche Renaissance. Der ORF hat Einschaltquoten wie schon lange nicht. Die privaten Sender und all jene Gruppierungen, die versucht haben uns gegenseitig aufzuhetzen, werden viel weniger beachtet.

Die Steuererklärung, die Akquisestrategien für den Herbst oder die hektischen Vorbereitungen für ein Event: Es ist im Moment nicht so wichtig. Alle sind wir zu Hause, machen Homeoffice und haben für die wesentlichen Dinge im Leben mehr Zeit. Vielen ist aber auch langweilig, wie meiner Frau zum Beispiel. 

Der Mensch, so wie er gedacht war, scheint sich näher zu kommen. All die fiktiven Ängste, die von vielen von uns bereitwillig und ohne grundsätzlich zu hinterfragen, von den Medien seit Jahrzehnten konsumiert wurden, lösen sich in Luft auf.

Was interessiert mich ein Brand einer Lagerhalle irgendwo in Österreich, bei dem Sachschaden entstanden ist.

Jetzt gibt es nur mehr ein Thema - eine reale Angst macht sich plötzlich breit und wir lesen in den Medien, dass JEDE und JEDER betroffen sein kann.

Und interessanterweise funktionieren wir mit dieser realen Angst wieder besser.


Ganz nebenbei hat sich mithilfe von Corona Greta Thurnberg durchgesetzt - radikaler geht es gar nicht. Der gesamte Flugverkehr kommt zum Erliegen und die Atmosphäre erholt sich. Genial.

Noch etwas passiert mit vielen Menschen. Die, die es einzeln schon erlebt haben, können das vielleicht bestätigen:

Einige unter uns hatten in der Vergangenheit bereits mit Schicksalsschlägen zu tun und erlebten danach ihr Leben ganz anders. Auf einmal ist da eine gewisse Präsenz. Sie spüren eine unfassbar tiefe Ruhe in sich. 

Auf der Kopfebene ist es total unverständlich, doch ich denke, dass wir in solchen Momenten - zum Beispiel nach einem Autounfall - mit dem Urvertrauen verbunden sind. Kennen Sie dieses Gefühl? Es passiert etwas Schreckliches mit Ihnen und doch sind sie ganz bei sich.

Jetzt ist es aber so, dass vor der gesamten Menschheit der Sensenmann steht und deutlich macht, dass das Leben endlich ist. Gewusst haben wir das alle - intellektuell vielleicht sogar einmal durchgedacht - doch jetzt bekommt es jeder und jede auch zu spüren. Egal wie alt wir sind und welche Stellung wir in der Gesellschaft haben. Es ist ein kollektiver Schicksalsschlag.

Das, was uns früher wichtig erschien, scheint uns nun nichtig und klein. Ich höre gerade Reinhard Mey "Über den Wolken" und fühle mich manchmal, als wäre ich in den 70ern.

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich glaube, dass es danach gleich weiter gehen wird. Und ich meine ganz klar  - ähnlich wie Matthias Horx - nein. Denn immer, wenn ein globales Ereignis stattfindet, zeigt die Geschichte, dass die Menschen nicht mehr bereit sind, nach den alten Mustern zu leben.

Das war in Europa nach dem 30-jährigen Krieg so und verhielt sich nach dem Nationalsozialismus genauso. Nach einer großen Krise kam es immer zu einer entscheidenden Veränderung. 


Wenn Sie diese Veränderung mit sich ganz bewusst erleben möchten, dann kann ich Sie dabei gerne begleiten.

Gerade jetzt. Online per Skype. Einfach ein Mail an abundzu@freiraeumen.com. Ich freue mich auf Sie.


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  • Lieber Robert,
    ich verfolge und schätze Deine Beiträge seit langem sehr und möchte mich für Deinen Einsatz, gerade zu Euren Hauptthemen danken!

    Mein Beitrag hier, da ich bei einigen Punkten dieses Beitrages leider nicht mitgehen kann.

    Es steht definitiv NICHT „der Sensenmann vor der ganzen Menschheit“, sondern eine mehr oder weniger milde Grippe, die mit medialer und politischer Hilfe zum größten Drama aller Zeiten aufgebauscht wird. Und ob es ein Segen ist, dass Medien wir der ORF so sehr im Vordergrund stehen, mag ich auch nicht so zu sehen.
    Tatsächlich sind in China dieses Jahr eher wenig Menschen an der Grippe gestorben (Covid ist ein Teil einer Art Gruppe von Grippe“viren“ die schon immer auch bei Grippetoten mit nachgewiesen wurde). Auch in Östereich und Deutschland sieht es ja bisher nach verhältnismäßig wenigen Totos aus. Viele FÄLLE -ja – da historisch viele Testungen, die man in der Gippesaison ja sonst nie an Gesunden durchführt (man sieht das, wo man hin sieht).

    Trotzdem ist das gut so, denn das was passiert tut den Menschen und der Natur gut, obwohl das wohl nicht so geplant war;-).
    Und ja am Ende wird es besser, da sich vor allem abseits von Corona viel positives für die Menschheit tut, aber das würde hier zu weit führen.
    Apropos Natur, ich glaube nicht dass sich Greta (die Marionette der Klimaprofiteure?) durchsetzt, ich glaube, diese Geschichte wird nach dem was jetzt kommt auffliegen. Beim Thema Klima bitte ich Dich und Klaus vor Euren Aussendungen noch etwas mehr in die TIEFE zu gehen. Da gibt es noch mehr zu erfahren.

    Dir und allen Lesern alles Liebe
    und Kopf hoch, dann sieht man mehr:-)

    Reply

    • Vielen Dank für deinen Kommentar Jürgen. Ich habe natürlich auch diese Seite recherchiert und war anfangs sehr zurückhaltend. Nachdem ich die Zustände in den Spitälern nicht glauben konnte telefonierte ich gestern mit einem Jugendfreund der mit einer Oberärztin zusammen ist. Sie berichtet von einer außergewöhnlichen Belastung die jeden Tag schlimmer wird. Das Gesundheitssystem ist definitiv an seinen Grenzen und in anderen Ländern bereits darüber. Und auch der jetzige Newsletter schlägt in diese Kerbe. Un dich gehöre normalerweise zu den Optimisten. Lass uns mal telefonieren. 0664 1108598 (Di-Fr ab 18:30). Bin sehr gespannt auf deine Recherchen. lg Robert

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